ERICH 
 

 

Erich es ist nach wie vor unfaßbar das Du nicht mehr bei uns bist.
 
                                  Die Lücke die Du in unserem Leben zurückgelassen hast ist riesengroß.
Wenn ich zurück an unsere Kinder und Jugendzeit denke ,

bin ich Gott dankbar dafür so einen großartigen Bruder gehabt zu haben.


Ja es waren manchmal schon chaotische Sachen die wir angestellt haben .


Ich vergesse nie den Tag als wir mit fünf Kindern auf Papas Marsarati gesessen haben

und Du die Maschine angelassen hast und plötzlich setzte sich das Motorrad in Bewegung .


Wir sind dann in einen wahnsinnigen Tempo durch unsere Toilettentüre

durchgefahren und zum Glück vor der Plumpstoilette zum stehen gekommen.
 
Erich nun sind uns nur noch unsere Erinnerungen an Dich geblieben,

die zur Zeit noch sehr weh tun und das wird auch so bleiben.


Erich Du musstest so viele Schicksalsschläge einstecken.


Ich vergesse nie das Frühjahr 1970 als Du zur Musterung musstest.


Du kammst nach Hause und warst nur noch am weinen ,

du sagtest das dein Leben vorbei sei und Du sterben müsstest .

Papa und Mama brauchten eine lange Zeit um dich zu beruhigen

und so haben wir dann erfahren das man bei der Musterung eine offene TBC festgestellt hat.


Die Zeit die nun kam war für uns alle, vor allem für Dich entsetzlich .

Die ersten Wochen wurdest Du total isoliert ,damals durften nur Papa und Mama zu Dir .

Dann warst Du fast ein Jahr in Waldbreitbach in einem Lungensanatorium ,

ja Du hast gekämpft und hast diese schlimme Krankheit besiegt.
 
1971 hast Du deine Brigitte kennen gelernt und Du hast durch deine Brigitte wieder neuen Lebensmut gefunden .

Ja Du warst wieder unser "alter" Erich,mit Deinem liebenswerten, hilfs bereiten,fröhlichen Charakter.


1975 habt Ihr dann geheiratet.
 
Als ich meine Kinder verloren habe ward Ihr da und habt mir zur Seite gestanden ,

was bis zu Deinem Ende so war .


Erich ich weiß wie sehr ihr auch mit dem Tod meiner Kinder gekämpft habt

und wie schmerzhaft es für Euch war .Aber Ihr habt mich nie im Stich gelassen.
 
Im April 2008 war ich mit Marcel in Deutschland ,wir waren in den zwei Wochen fast täglich zusammen.


Du hast es unserem Marcel noch ermöglicht das wir auf die Kegelbahn gehen konnten ,

oh Mann was war Marcel glücklich.


In den zwei Wochen hat Marcel eine große und enge Bindung zu Dir aufgebaut.


Heute denke ich so oft darüber nach und bin der festen Überzeugung das Marcel irgend etwas gespürt hat.
 
Im Juni 2008 bist Du dann nach Brigittes langen bitten endlich wegen deines schlimmen Husten zum Arzt gegangen.


Die Diagnose die dann gestellt wurde war Lungenkrebs.


Wir haben gehofft,gebetet das du diese schreckliche Krankheit besiegen kannst .


Die Zeit die nun kam war einfach grausam.


Wir haben täglich miteinander telefoniert dann Deine Verzweiflung und Brigittes Angst Dich zu verlieren

und vor allen Dich Leiden zu sehen und nicht helfen zu können.


Einen Tag hatten wir das Gefühl es geht wieder ein bisschen besser ,aber es wurde von Tag zu Tag schlechter.


Am 30.09.2008 bist Du dann erlöst worden und nun liegst Du mit Jessi zusammen im Grab.
 
Erich ich hoffe aus tiefen Herzen das wir uns irgendwann in einer anderen Welt wiedersehen.


Ich Danke Dir aus tiefen Herzen für unsere Zeit ,für Deine Liebe und Dein Verständnis.
 
Wir vermissen Dich so sehr,aber in unserem Herzen lebst Du weiter.
 
In ewiger Liebe und Dankbarkeit
 
Deine Schwester Margret mit Marcel
 

 
 
Dich zu verlieren war sehr schwer.
Dich zu vermissen noch viel mehr.
Aber die Erde hat kein Herz,
fühlt kein Mitleid ,keinen Schmerz,
sie ist gerade wie das Meer.
was sie einmal hat, gibt sie nicht mehr her.

 

 

                                                                                  Nur wer die Sehnsucht kennt,                                                                               
Weiß, was ich leide!
Allein und abgetrennt
Von aller Freude,
Seh ich ans Firmament
Nach jener Seite.
Ach! der mich liebt und
kennt,
Ist in der Weite.
Es schwindelt mir, es
brennt.
Mein Eingeweide.
Nur wer die Sehnsucht
kennt,
Weiß, was ich leide!
                                                                                                                 Johann Wolfgang von Goethe


 

                                                                                                                            

                                                                                                                                                    Erich und Brigitte

                                                                                                                                                    Eich und Mark 

                                                                                                                                   

 

 

                                                                                                                                                            

 

                                                                                                                                                                                                       

                                                                                                                                     

         

Weg ohne Rückkehr

Tränen tropfen lautlos,auf mein Blatt.

Ich kann sie nicht zurückhalten.

Will ich es überhaubt?
Mir fehlt ein Mensch,
ein Mensch ,den ich liebte.
Er kommt nie mehr zurück.

Die dunkelste Nacht

Du hast vor mir,in der dunkelste Nacht,
dem Leben Ade gesagt.

Sicher hast du den Frieden gefunden,
den dir diese Welt nicht geben konnte.
Unser Lachen hast du mitgenommen,
aber unsere Tränen ließest du uns,
damit die Seele atmen kann.

(von Annegret Kronenberg)

 

             
       

1 Jahr danach


Er stand mitten im Leben,hat das Glück
angelacht,
doch dann kam die Krankheit,sie nahm ihm die
Kraft.
War noch zuversichtlich,nach dem ersten
Befund,
glaubte und hoffte,denn es gab keinen Grund.
Doch von Gerechtigkeit hielt diese Krankheit
nicht viel,
sie verfolgte heimtückisch und sinnlos ihr
Ziel.

All die Medikamente und die Therapien,
begannen dem Körper die Kraft zu entziehen.
Schrecklich war es,so vor ihm zu stehn,
um ihn,völlig hilflos,so leiden zu sehn.
Hatte sich auf eine zweite Chance so
gefreut,
das er es nicht mehr erlebt hat,tut mir so unendlich weh.

Das Grab ist längst verschlossen,Schmerzen die nie vergehen.

Viele Tränen sind geflossen und keiner kanns verstehen.

Nur ein Name und Zahlen,auf einem Stein.

Kerzen und Blumen dabei ,sind uns von Dir lieber Erich geblieben.

Aber ich bin mir sicher das Du weißt,das Du immer in unserem Herzen bleibst.

 

In Liebe

Deine Schwester und Marcel

 

 

 

 


 

 


                                   

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